Security Advisories
Willkommen auf der Security Advisory Seite von linqi. Die Sicherheit unserer Softwareprodukte und der Schutz Ihrer Daten haben für uns höchste Priorität. Auf dieser Seite informieren wir Sie transparent über identifizierte und behobene Sicherheitslücken (CVEs), teilen technische Details und stellen Ihnen die entsprechenden Patches zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen, die hier aufgeführten Sicherheitsupdates stets zeitnah in Ihren Systemen einzuspielen.
Möchten Sie uns eine Schwachstelle melden? Bitte lesen Sie unsere Richtlinie zur Offenlegung von Schwachstellen.
Sicherheitsmeldungen
Security : Insecure Direct Object Reference (IDOR) in der Comment-API von linqi
Advisory-ID: SEC-2026-004
Veröffentlichungsdatum: 05. Juni 2026
Status: Behoben
Übersicht
- CVE-ID: CVE-2026-11369
- Schwachstellentyp: Insecure Direct Object Reference / Fehlende Autorisierung (CWE-639, CWE-862)
- Schweregrad: Hoch
- CVSS Base Score: 7.1
Betroffene Produkte
- linqi – Alle Versionen vor 1.4.8.6
Beschreibung der Schwachstelle
In der Comment-API (GET /api/Comment und POST /api/Comment) der betroffenen Versionen der linqi wurde eine Insecure Direct Object Reference (IDOR) Schwachstelle identifiziert. Die Anwendung versäumt es, angemessene Autorisierungsprüfungen durchzuführen, um zu verifizieren, dass der anfragende Benutzer Zugriff auf das durch den Parameter relatedObjectId identifizierte Objekt hat.
Infolgedessen kann jeder authentifizierte Benutzer systemweit Kommentare zu beliebigen Prozessen über alle Geschäftsbereiche hinweg lesen und schreiben, indem er eine beliebige Objekt-GUID angibt. Die Hauptursache liegt in der Service- und Controller-Schicht, die die vom Aufrufer bereitgestellte relatedObjectId direkt an die Datenbank weitergeben, ohne zuvor Eigentums- oder Zugriffsrechte zu überprüfen.
Lösung (Patch)
Das Problem wurde in der Version 1.4.8.6 vollständig behoben. Das Update führt strikte Validierungsprüfungen der Eigentumsrechte innerhalb der Controller- und Service-Schichten vor jeglichen Datenbankinteraktionen ein. Wir empfehlen allen Kunden dringend, ihre Systeme so schnell wie möglich auf die neueste Version zu aktualisieren.
Security Advisory: Umgehung der Authentifizierung beim CDN-Dateizugriff in linqi
Advisory ID: SEC-2026-003
Veröffentlichungsdatum: 05. Juni 2026
Status: Gelöst (Resolved)
Übersicht
- CVE-ID: CVE-2026-11345
- Schwachstellen-Typ: Unzureichende Authentifizierung / Improper Authentication (CWE-287)
- Schweregrad (Severity): Mittel (Medium) (Hinweis: Die tatsächlichen Sicherheitsauswirkungen sind vernachlässigbar)
- CVSS Base Score: 6.9
Betroffene Produkte
- linqi OnPremise – Alle Versionen vor 1.4.8.6
Beschreibung der Schwachstelle
In den betroffenen Versionen von linqi wurde eine Schwachstelle durch unzureichende Authentifizierung im Endpunkt /api/Cdn/GetFile identifiziert. Ein Fehler in der internen Validierungslogik ermöglicht es einem nicht authentifizierten, entfernten Angreifer, die vorgesehenen Dateizugriffskontrollen zu umgehen, indem lediglich ein AnonFile-Query-Parameter übergeben wird, der exakt 256 Zeichen enthält.
Kontext der Auswirkungen: Obwohl diese Schwachstelle technisch gesehen eine Umgehung der Autorisierungsprüfung der Anwendung ermöglicht, ist das tatsächliche Sicherheitsrisiko vernachlässigbar. Die offengelegten Ressourcen beschränken sich strikt auf minifizierte JavaScript- und CSS-Dateien, die keinerlei sensible Daten, Geheimnisse oder Benutzerinformationen enthalten. Darüber hinaus sind diese statischen Frontend-Assets von Natur aus so konzipiert, dass sie über ein standardmäßiges Content Delivery Network (CDN) öffentlich zugänglich sind.
Lösung (Patch)
Das Problem wurde in der Version 1.4.8.6 vollständig behoben. Das Update überarbeitet die Authentifizierungslogik, um die längenbasierte Umgehung zu entfernen und den Zugriff ordnungsgemäß über den Backend-Autorisierungsdienst zu validieren. Obwohl das Risiko minimal ist, empfehlen wir allen Kunden, ihre Systeme während des nächsten regulären Wartungsfensters auf die neueste Version zu aktualisieren.
Danksagung
Wir danken Ianis Bernard vom NATO Cyber Security Centre (NCSC) für seine professionelle Meldung und die gute Zusammenarbeit.
Security Advisory: Server-Side Request Forgery (SSRF) ermöglicht das Sondieren interner Netzwerke
Advisory-ID: SEC-2026-002
Veröffentlichungsdatum: 05. Juni 2026
Status: Gelöst (Resolved)
Übersicht
- CVE-ID: CVE-2026-11346
- Schwachstellentyp: Server-Side Request Forgery (SSRF) (CWE-918)
- Schweregrad: Mittel
- CVSS Base Score: 5.3
Betroffene Produkte
- linqi OnPremise – Alle Versionen vor 1.4.8.6
Beschreibung der Schwachstelle
In der Funktion zur Erstellung benutzerdefinierter Prozesse der betroffenen Anwendungsversionen wurde eine Server-Side Request Forgery (SSRF) Schwachstelle identifiziert. Durch das Erstellen eines spezifischen Prozesses, der eine HTTP-Request-Komponente enthält, kann ein authentifizierter Benutzer den Anwendungsserver dazu zwingen, beliebige HTTP-Anfragen an interne Netzwerkkomponenten zu senden.
Obwohl eine direkte Datenextraktion nicht möglich ist, kann ein Angreifer auf den Status interner Systemports (z. B. offen, geschlossen oder gefiltert) schließen, indem er Abweichungen im Antwortverhalten der Anwendung beobachtet (wie z. B. die Rückgabe einer Erfolgsmeldung, einer Fehlermeldung oder eines 504 Gateway Time-outs). Diese Schwachstelle ermöglicht eine unbefugte Aufklärung des internen Netzwerks.
Lösung (Patch)
Das Problem wurde in der Version 1.4.8.6 vollständig behoben. Das Update implementiert eine strikte Validierung innerhalb der Logik zur Prozesserstellung. Wir empfehlen allen Kunden dringend, ihre Systeme so schnell wie möglich auf die neueste Version zu aktualisieren.
(Optionaler Workaround für ungepatchte Systeme: Beschränken Sie den Zugriff des Anwendungsservers auf interne IPs und administrative Ports auf Netzwerk-/Firewall-Ebene).
Danksagung
Wir danken Ianis Bernard vom NATO Cyber Security Centre (NCSC) für seine professionelle Meldung der Schwachstelle und die gute Zusammenarbeit.
Security Advisory: Hardcodierte kryptografische Schlüssel und schwache IV-Generierung in linqi
Advisory ID: SEC-2026-001
Veröffentlichungsdatum: 05. Juni 2026
Status: Gelöst (Resolved)
Übersicht
- CVE-ID: CVE-2026-11347
- Schwachstellen-Typ: Hardcodierte kryptografische Schlüssel (CWE-321), schwache IV-Generierung (CWE-338)
- Schweregrad (Severity): Hoch (High)
- CVSS Base Score: 8.5
Betroffene Produkte
- linqi OnPremise – Alle Versionen vor 1.4.8.6
Beschreibung der Schwachstelle
In den betroffenen Versionen unserer Anwendung wurde eine Sicherheitslücke im Umgang mit kryptografischen Mechanismen identifiziert. Die Software verwendet fest einkodierte (hardcodierte) kryptografische Schlüssel für Konfigurationswerte. Zudem kommt bei der dynamischen Generierung von Initialisierungsvektoren (IVs) für die AES/CBC-Verschlüsselung ein Algorithmus mit einem schwachen ASCII-Zeichensatz zum Einsatz.
Lösung (Patch)
Das Problem wurde in der Version 1.4.8.6 vollständig behoben. Wir empfehlen allen Kunden dringend, ihre Systeme schnellstmöglich auf die neueste Version zu aktualisieren.
Danksagung
Wir danken Ianis Bernard vom NATO Cyber Security Centre (NCSC) für seine professionelle Meldung der Schwachstelle und die gute Zusammenarbeit.
Security Advisory: LDAP-Injection in linqi
Advisory ID: SEC-2024-001
Veröffentlichungsdatum: 14. Mai 2024
Status: Gelöst (Resolved)
Übersicht
- CVE-ID: CVE-2024-33868
- Schwachstellen-Typ: LDAP Injection (CWE-90)
- Schweregrad (Severity): Kritisch (Critical)
- CVSS Base Score: 9.8
Betroffene Produkte
- linqi für Windows – Alle Versionen vor 1.4.0.1
Beschreibung der Schwachstelle
In den betroffenen Versionen unserer Software wurde eine Sicherheitslücke im Bereich der LDAP-Abfragen entdeckt. Bei der Verarbeitung von Benutzereingaben auf Windows-Systemen werden spezielle LDAP-Zeichen nicht ausreichend bereinigt. Dadurch ist es einem Angreifer aus der Ferne möglich, bösartige LDAP-Steuerzeichen einzuschleusen (LDAP Injection).
Lösung (Patch)
Das Problem wurde in der Version 1.4.0.1 vollständig behoben. Wir empfehlen allen Kunden dringend, ihre Systeme schnellstmöglich auf die neueste Version zu aktualisieren.
Danksagung
Wir danken Arnoldas Radisauskas vom NATO Cyber Security Centre (NCSC) für seine professionelle Meldung der Schwachstelle und die gute Zusammenarbeit.
Security Advisory: Hardcoded Password Salt in linqi
Advisory ID: SEC-2024-002
Veröffentlichungsdatum: 14. Mai 2024
Status: Gelöst (Resolved)
Übersicht
- CVE-ID: CVE-2024-33867
- Schwachstellen-Typ: Use of Hard-coded Password / Salt (CWE-259)
- Schweregrad (Severity): Mittel (Medium)
- CVSS Base Score: 4.8
Betroffene Produkte
- linqi für Windows – Alle Versionen vor 1.4.0.1
Beschreibung der Schwachstelle
In Versionen vor 1.4.0.1 wurde festgestellt, dass die Software ein hartcodiertes "Password Salt" verwendet. Ein hartcodierter kryptografischer Salt verringert die Sicherheit von gehashten Passwörtern, da Angreifer, die Zugriff auf den Quellcode oder die Binärdateien haben, den Salt extrahieren und für Wörterbuch- oder Rainbow-Table-Angriffe wiederverwenden können.
Lösung (Patch)
Das Problem wurde in der Version 1.4.0.1 vollständig behoben. Wir empfehlen ein zeitnahes Update auf diese Version.
Danksagung
Wir danken Arnoldas Radisauskas vom NATO Cyber Security Centre (NCSC) für seine professionelle Meldung der Schwachstelle und die gute Zusammenarbeit.
Security Advisory: Cross-Site Scripting (XSS) in DocumentTemplate API
Advisory ID: SEC-2024-003
Veröffentlichungsdatum: 14. Mai 2024
Status: Gelöst (Resolved)
Übersicht
- CVE-ID: CVE-2024-33866
- Schwachstellen-Typ: Cross-site Scripting / XSS (CWE-79)
- Schweregrad (Severity): Mittel (Medium)
Betroffene Produkte
- linqi für Windows – Alle Versionen vor 1.4.0.1
Beschreibung der Schwachstelle
Eine Schwachstelle bezüglich unzureichender Bereinigung von Benutzereingaben ("Improper Neutralization of Input During Web Page Generation") wurde in der linqi-Anwendung gefunden. Der Endpunkt /api/DocumentTemplate/{GUID} ist anfällig für Cross-Site Scripting (XSS). Dies ermöglicht es einem Angreifer, schädliche Skripte im Browser eines Opfers auszuführen.
Lösung (Patch)
Das Problem wurde in der Version 1.4.0.1 vollständig behoben. Bitte installieren Sie das entsprechende Update.
Danksagung
Wir danken Arnoldas Radisauskas vom NATO Cyber Security Centre (NCSC) für seine professionelle Meldung der Schwachstelle und die gute Zusammenarbeit.
Security Advisory: NTLM Hash Leak via API Endpoints
Advisory ID: SEC-2024-004
Veröffentlichungsdatum: 14. Mai 2024
Status: Gelöst (Resolved)
Übersicht
- CVE-ID: CVE-2024-33865
- Schwachstellen-Typ: Exposure of Sensitive Information (CWE-200)
- Schweregrad (Severity): Hoch (High)
Betroffene Produkte
- linqi für Windows – Alle Versionen vor 1.4.0.1
Beschreibung der Schwachstelle
Eine Schwachstelle in den Endpunkten /api/Cdn/GetFile und /api/DocumentTemplate/{GUID} ermöglicht den unautorisierten Abfluss von sensiblen Informationen. Durch eine gezielte Anfrage kann es zu einem NTLM-Hash-Leak kommen, durch das Angreifer die NTLM-Authentifizierungshashes des Servers abfangen können.
Lösung (Patch)
Das Problem wurde in der Version 1.4.0.1 behoben. Wir empfehlen allen Kunden ein sofortiges Update.
Danksagung
Wir danken Arnoldas Radisauskas vom NATO Cyber Security Centre (NCSC) für seine professionelle Meldung der Schwachstelle und die gute Zusammenarbeit.
Security Advisory: Server-Side Request Forgery (SSRF) via Document Template Generation
Advisory ID: SEC-2024-005
Veröffentlichungsdatum: 14. Mai 2024
Status: Gelöst (Resolved)
Übersicht
- CVE-ID: CVE-2024-33864
- Schwachstellen-Typ: Server-Side Request Forgery / SSRF
- Schweregrad (Severity): Hoch (High)
Betroffene Produkte
- linqi für Windows – Alle Versionen vor 1.4.0.1
Beschreibung der Schwachstelle
In der Dokumenten-Vorlagengenerierung wurde eine SSRF-Schwachstelle (Server-Side Request Forgery) entdeckt. Über die Einbindung entfernter Bilder während der PDF-Generierung durch bösartiges JavaScript ist es Angreifern möglich, den Server dazu zu bringen, serverseitige Anfragen an beliebige interne oder externe Systeme auszuführen. Auch File Inclusion ist hierüber möglich.
Lösung (Patch)
Die Schwachstelle wurde mit dem Update auf Version 1.4.0.1 geschlossen. Bitte aktualisieren Sie die betroffenen Systeme.
Danksagung
Wir danken Arnoldas Radisauskas vom NATO Cyber Security Centre (NCSC) für seine professionelle Meldung der Schwachstelle und die gute Zusammenarbeit.
Security Advisory: Local File Inclusion in GetFile API
Advisory ID: SEC-2024-006
Veröffentlichungsdatum: 14. Mai 2024
Status: Gelöst (Resolved)
Übersicht
- CVE-ID: CVE-2024-33863
- Schwachstellen-Typ: Local File Inclusion / LFI
- Schweregrad (Severity): Kritisch (Critical)
- CVSS Base Score: 9.8
Betroffene Produkte
- linqi für Windows – Alle Versionen vor 1.4.0.1
Beschreibung der Schwachstelle
Es wurde eine kritische Schwachstelle im API-Endpunkt /api/Cdn/GetFile gefunden. Aufgrund unzureichender Validierung von Dateipfaden liegt eine Local File Inclusion (LFI) Lücke vor. Ein unauthentifizierter Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen, um beliebige lokale Dateien vom Server-Dateisystem auszulesen, was zu einem schwerwiegenden Informationsabfluss führen kann.
Lösung (Patch)
Dieses kritische Problem wurde in Version 1.4.0.1 gepatcht. Wir empfehlen dringend, das Update umgehend einzuspielen.
Danksagung
Wir danken Arnoldas Radisauskas vom NATO Cyber Security Centre (NCSC) für seine professionelle Meldung der Schwachstelle und die gute Zusammenarbeit.