linqi Update vom 10.05.2026
Version: 1.4.9.5
⭐️ Features
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Personalisierbare Spaltenfilter in Dashboards:
In den Dashboards können Anwender nun dynamische Filter auf Spaltenebene definieren, um Datenmengen gezielt einzugrenzen (z. B. Filterung auf vorhandene Antragsnummern oder Beträge > 50.000 €). Die systemseitig vorgegebenen Datenberechtigungen bleiben dabei strikt unangetastet; Nutzende können Basis-Filter nicht überschreiben und sehen weiterhin ausschließlich die Datensätze, für die sie autorisiert sind. Um den täglichen Arbeitsablauf zu beschleunigen, lassen sich diese individuell konfigurierten Filter-Setups als persönliche Ansichten speichern und als Standard festlegen. Dies stärkt die Self-Service-Fähigkeiten der Nutzende und reduziert den administrativen Aufwand erheblich, da nicht für jede spezifische Datenabfrage eine eigene, fest verdrahtete Dashboard-Variante bereitgestellt werden muss. -
Protokollierte Eingriffe in laufende Prozesse:
Über eine neue Sicherheitsrolle können berechtigte Administratoren oder Key-User Formularwerte in bereits laufenden Instanzen rückwirkend korrigieren. Da sämtliche Änderungen transparent in einem Audit-Trail protokolliert werden, bleibt die vollständige Revisionssicherheit und Nachvollziehbarkeit gewahrt. Dies ermöglicht gezielte Fehlerkorrekturen bei Benutzereingaben, ohne dass Prozesse abgebrochen oder neu gestartet werden müssen. -
Dynamisches Überschreiben von Berechtigungen:
Eine zusätzliche Sicherheitsrolle ermöglicht das Ad-hoc-Anpassen von Berechtigungen innerhalb laufender Prozesse. Dies dient primär dazu, Deadlocks in Workflows zu verhindern – etwa wenn in der ursprünglichen Prozessdefinition eine Zuweisung vergessen wurde oder ein unvorhergesehener Personalwechsel eintritt. Prozesse können so im laufenden Betrieb neu zugewiesen und fortgeführt werden. -
Erweitertes Testing für externe Trigger:
Bisher gestaltete sich das Testen von Prozessen, die auf externe Ereignisse (wie beispielsweise SharePoint-Trigger) reagieren, oft aufwendig, da das echte Ereignis im Drittsystem physisch ausgelöst werden musste. Ab sofort können beim Start eines Testlaufs die benötigten Initialdaten direkt im System befüllt oder simuliert werden. Bei einem SharePoint-Ereignis lässt sich so beispielsweise gezielt ein bestehendes Listenelement auswählen, auf dessen Basis der Testprozess durchlaufen wird. Dies entkoppelt die Prozessmodellierung vom angebundenen Drittsystem, beschleunigt den Entwicklungs-Zyklus erheblich und ermöglicht reproduzierbare Testläufe unter realistischen Bedingungen, ohne echte Webhooks oder Live-Events bemühen zu müssen. -
Aufgabenverwaltung im Exchange Connector:
Der Exchange Connector wurde um Operationen (Erstellen, Lesen, Aktualisieren, Löschen) für Exchange-Aufgaben erweitert. Dadurch lassen sich Aufgaben nun direkt aus dem Prozessverlauf heraus in Microsoft Exchange bzw. Outlook steuern. Diese Integration ermöglicht es, prozessgesteuerte To-dos automatisiert an Aufgabenlisten zu delegieren und den Status systemübergreifend synchron zu halten. -
Dynamische Dashboard-Regeln:
Im Dashboard Designer können ab sofort Regelwerke angewendet werden, analog zu der etablierten Logik aus dem Formular- und Vorlagen-Designer. So lassen sich beispielsweise spezifische Dashboard-Elemente oder einzelne Tabellenspalten basierend auf der Gruppenmitgliedschaft des angemeldeten Benutzers dynamisch ein- oder ausblenden. Durch diese rollenbasierte Sichtbarkeitssteuerung können konsolidierte, abteilungsübergreifende Dashboards entworfen werden. Das erhöht die Übersichtlichkeit für den Nutzenden und reduziert den administrativen Wartungsaufwand erheblich, da keine redundanten Dashboard-Varianten für unterschiedliche Rollen mehr gepflegt werden müssen. -
Benutzer & Gruppen deaktivieren (Soft-Delete):
Benutzerkonten und Gruppen können nun inaktiv geschaltet werden, wodurch die Identitäten sofort ihr Login-Recht verlieren und aus der systemweiten Personensuche ausgeblendet werden. Im Gegensatz zur harten Löschung bleibt hierbei die referenzielle Integrität erhalten: Historische Prozessdaten, Zuweisungen und Audit-Logs verweisen weiterhin auf den korrekten Datensatz. Dies ist besonders wertvoll für die Einhaltung von Compliance-Richtlinien beim Mitarbeiteraustritt oder bei temporären Abwesenheiten. -
Erweiterte Microsoft Entra ID Synchronisation:
Die Entra ID Anbindung bietet nun erweiterte Filter- und Mapping-Optionen. Die zu synchronisierenden Gruppen lassen sich gezielt filtern, was den Synchronisations-Overhead reduziert und die lokale Datenbank konsistent hält. Zudem kann nun konfiguriert werden, dass in Entra ID gelöschte Objekte im Zielsystem lediglich deaktiviert statt gelöscht werden, um die Konsistenz historischer Zuweisungen zu schützen. -
Laufzeit-Filter im Tabellen-Steuerelement:
Nutzende haben nun die Möglichkeit, innerhalb des Tabellen Steuerelements zur Laufzeit direkte Spaltenfilter anzuwenden. Gerade bei Formularen mit umfangreichen Positionsdaten, langen Bestelllisten oder komplexen Materialstammdaten ermöglicht dies eine sofortige, clientseitige Filterung. Nutzende können spezifische Einträge signifikant schneller lokalisieren und bearbeiten, ohne dass im Vorfeld aufwendige Suchlogiken oder zusätzliche Filter-Felder im Formular modelliert werden müssen. -
Automatische Nummernkreise in Tabellen:
Für das Tabellen Steuerelement steht ein neuer Spaltentyp zur Verfügung, mit dem sich Nummernkreise referenzieren lassen. Beim Hinzufügen einer neuen Tabellenzeile wird automatisch eine fortlaufende, eindeutige Nummer generiert. Diese Funktion ermöglicht die effiziente Erstellung strukturierter Positionsdaten wie Bestellzeilen, Inventarlisten oder Rechnungsnummern direkt innerhalb einer Tabelle. -
Zentrale Textbausteine in den Stammdaten:
In den Stammdaten können ab sofort global nutzbare Textbausteine angelegt werden. Diese dienen als zentralisierte Elemente für wiederkehrende Inhalte, wie beispielsweise E-Mail-Signaturen oder Standardbenachrichtigungen. Durch die zentrale Verwaltung als "Single Point of Truth" müssen Anpassungen an Standardtexten zukünftig nur noch an einer Stelle vorgenommen werden. Dies reduziert den administrativen Pflegeaufwand bei Textänderungen erheblich und stellt konsistente Kommunikationsinhalte sicher. -
SharePoint Connector Update:
Der SharePoint Connector wurde für komplexere Szenarien optimiert. Beim Anlegen oder Aktualisieren eines SharePoint-Eintrags können nun gezielt Inhaltstypen (Content Types) sowie Dokumentenvorlagen angesprochen und befüllt werden. Dies erlaubt eine nahtlose Integration in bestehende SharePoint-Strukturen. Zusätzlich werden nun Anzeigenamen für URL-Spalten unterstützt, was die Benutzerfreundlichkeit der Datenablage im Zielsystem erhöht. -
Dynamische Vorgesetzten-Suche:
Ein neuer Ausdruck ermöglicht die dynamische Ermittlung von Vorgesetzten direkt aus der zentralen Benutzerverwaltung. Wird beispielsweise in einem Formular eine Person ausgewählt, kann das System zur Laufzeit den entsprechenden Vorgesetzten auflösen. Dies automatisiert und vereinfacht die Modellierung von Eskalations- oder mehrstufigen Genehmigungsworkflows, da ein dynamisches Routing realisiert wird, ohne dass Freigabe-Schritte im Prozess fest codiert oder manuell zugewiesen werden müssen. -
Dynamische Gruppensuche:
Die Personensuche wurde erweitert und unterstützt ab sofort auch die gezielte Suche nach Benutzergruppen. Dadurch können Gruppen zur Laufzeit dynamisch ermittelt und im Prozess referenziert werden. Dies erhöht die Flexibilität bei der Prozessmodellierung. -
Flexible Datumsformatierung:
Ein neuer Ausdruck ermöglicht es, Datumswerte beliebig zu formatieren oder spezifische Bestandteile – wie etwa isoliert das Jahr oder den Monat – zu extrahieren. Diese Flexibilität erleichtert die strukturierte Weiterverarbeitung von Datumsangaben erheblich, beispielsweise um dynamische Dateinamen zu erzeugen, individuelle Referenznummern (z. B. nach einem Jahr-Monat-Schema) aufzubauen oder Datumsformate exakt an die Schnittstellenanforderungen von Drittsystemen (APIs) anzupassen. -
Ignorieren von Wochenenden in Warte-Aktionen und Eskalationen:
Die Konfiguration von Warte-Aktionen und Eskalationsstufen wurde um die Option erweitert, Wochenenden bei der Fristenberechnung explizit zu ignorieren. Dadurch lassen sich Wartezeiten präzise auf Basis von realen Arbeitstagen statt reinen Kalendertagen berechnen. Startet beispielsweise eine dreitägige Eskalationsfrist an einem Freitag, pausiert der Timer über das Wochenende. Dies verhindert systematisch verfrühte Eskalationen und stellt sicher, dass den Bearbeitenden die vollständige Netto-Bearbeitungszeit zur Verfügung steht. -
Neues Link-Format in Datenlisten:
In Datenlisten steht nun "Link" als neues Spaltenformat zur Verfügung, wodurch URLs direkt in der Listenansicht als klickbare Hyperlinks gerendert werden. Personen können somit direkt aus der Übersicht heraus auf externe Ressourcen, referenzierte Dokumente oder verknüpfte Datensätze abspringen, ohne den jeweiligen Listeneintrag erst im Detail öffnen zu müssen. Dies beschleunigt die systemübergreifende Navigation erheblich und sorgt für einen deutlich effizienteren Zugriff auf verlinkte Drittsysteme. -
Optimierte User Experience & Editor-Layout:
Die Darstellung der Toolboxen in den Designern für Formulare, Dashboards und Vorlagen wurde grundlegend überarbeitet: Die Toolbox wird nun neben dem Arbeitsbereich angedockt, anstatt den eigentlichen Inhalt als Overlay zu überlagern. Dies verhindert verdeckte UI-Elemente, eliminiert das ständige manuelle Öffnen und Schließen der Werkzeugleiste und sorgt so für einen deutlich flüssigeren, unterbrechungsfreien Modellierungs-Workflow. Flankierend dazu wurden Detailverbesserungen vorgenommen, wie etwa eine verfeinerte Zahlenformatierung in Tabellen-Steuerelementen, was die Lesbarkeit und die konsistente Darstellung numerischer Daten erhöht.
🐞 Fehlerbehebungen
- Mehrere SharePoint Prozesse auf der selben Liste:
In der Vergangenheit konnte es unter bestimmten Konstellationen vorkommen, dass es nicht möglich war mehrere Prozesse die mit einem SharePoint Ereignis begonnen haben zu nutzen. - Geodaten Bearbeitung:
Wurden Geodaten per KML-Datei importiert, konnte es vorkommen das bestimmte Polygone nicht bearbeitet werden konnten.